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Hinweise zum Künstler

Bernd Rausch ist künstlerisch und literarisch vielseitig tätig. Das ihm wichtigste Projekt ist die Auseinandersetzung mit dem Menschheitsverbrechen. Ausstellungen wie "Frankfurt-Auschwitz“, und die Tagebuchauseinandersetzung “Die Röchlings und die Völklinger Hütte” sind Ausdruck seiner künstlerischen Arbeit.

Er ist Mitautor und Gestalter der „Big Trouble Trilogie. Zusammen mit Reinhard Klimmt und Joachim P. Schmitt veröffentlichte er das Buch "Fußball Liebe – Saarländische Fußballgeschichten" und gemeinsam mit Joachim Brenner das Buch „Tatort Nassauerstr. 13“. In früheren Jahren war er u.a. Redakteur des Szenemagazins „Saarhexe“, des Magazins "Voyeur“, der „Blaue Liebe“ und bis 2012 der Saarbrücker „Stadtzeitung“. Er veranstaltet jedes Jahr gemeinsam mit Chris Wroblewski den Voyeur Cup, an dem er die ersten Jahre auch als Torwart (u.a. bei „Flamenco Voyeur“) teilnahm. Weitere Infos zu den Themen: http://www.ausstellung-rausch.de/

Ineressenten an der Ausstellung und/oder einzelnen Bildern der Ausstellung wenden sich bitte an Bernd Rausch
takt @takt.de

 

Saarbrücken 25.1.2015:  Bilder: ganz links: Bernd Rausch

links: Burkhard Ullrich Ausstellungseröffnung und Kunstgespräch: Burkhard Ullrich fragte den Künstler u.a. nach der Entstehungsgeschiche der Ausstellung und nach seinen Intentionen.

rechts: Kunstgespräch in der Paulskirche (am 20.2.2011) anläßlich der Ausstellung "Frankfurt–Auschwitz" - Prof. Reiner Diederich (rechts) von der Frankfurter KunstGesellschaft führte Kunst- und Ausstellungsgespräche mit den Gästen der Veranstaltung und dem Künstler Bernd Rausch.


Bild : Am 8.11.2011 eröffnete Romani Rose (rechts), Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, die Ausstellung Frankfurt - Auschwitz im Doku- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg. Joachim Brenner (oben links), Geschäftsführer des Fördervereins Roma e.V. wies auf die prekäre Situation der Roma hin. Im Anschluß fand ein Kunstgespräch mit Prof. Reiner Diederich, den Anwesenden und dem Künstler Bernd Rausch statt. Die Ausstellung "Frankfurt-Auschwitz" ist ein gemeinsames Projekt des Fördervereins und des Künstlers Bernd Rausch.

 

Kunstausstellung Menschheitsverbrechen

Die Ausstellung Menschheitsverbrechen

Das erste Bild der Ausstellung "Menschheitsverbrechen" entstand im Jahr 2000 (Saarbrücker Schloss, Deportationsort saarländischer Junden). Im Laufe der folgenden Jahre entstanden 79 großformatige Bilder, die Bestandteil des Hauptteils der Ausstellung "Menschheitsverbrechen - Auschwitz und Vernichtungskrieg" sind. Daneben entstanden zwei Projektausstellungen mit insgesamt 40 Bildern, die zwei Aspekte des Menschheitsverbrechens gesondert thematisieren und herausstellen: "Der Kindermord" und "Ehrenbürger und Nazikriegsverbrecher Hermann Röchling".

Kunst kann an die Stelle treten, wo in den Jahrzehnten nach dem Zivilisationsbruch Überlebende der Barbarei von dem Grauen, von der Shoa, der Vernichtung der Sinti und Roma und dem Vernichtungskrieg berichteten. Kunst als gesellschaftliche Reflexion kann zum Gedächtnis über unsere Zeit hinaus wirken. Mit der Kunst gilt es zu sagen, dass niemals Vergleichbares war und niemals Vergleichbares sein darf. Die Bilder der Ausstellung Menschheitsverbrechen sind nicht dokumentarisch, obwohl der Bildzyklus historisch dort anfängt, wo der Wille zur Vernichtung sich zu radikalisieren beginnt, die Pogromnacht 1938, das erste „Zigeunerlager“ in Frankfurt, die Verfolgung und Ermordung vor allem jüdischer Intellektueller. Auschwitz als konkreter Ort und als Synonym für die Ermordung von Millionen Menschen in den Vernichtungslagern ist der zentrale Ort der Ausstellung. Es sind Bilder der Vernichtung in abstrakter und verfremdeter konkreter Darstellung, auch Bilder über Sobibor, über Wolhynien, Bilder von Stalingrad und dem Vernichtungskrieg, Bilder von geschundenen, gefolterten, ermordeten Menschen. Es sind auch Darstellungen von der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee, vom Getto und dem Massaker an der jüdischen Bevölkerung in Krakau und des Gedenkens (Totengedächtnis). Wenige Bilder haben die rassistischen und antisemitischen Taten der Jetztzeit als Reflexionsgrundlage.
Bernd Rausch

Der Künstler Bernd Rausch und die Ausstellung Menschheitsverbrechen
Das erste Bild der Ausstellung "Menschheitsverbrechen" entstand im Jahr 2000 (Saarbrücker Schloss, Deportationsort saarländischer Junden)

Die Ausstellung sucht Unterstützer

In einem Zeitraum von 15 Jahren entstanden 79 groformatige Bilder zum "Menschheitsverbrechen". Nach der Entwicklung und bevor sie Teil der Ausstellung werden müssen die Bilder auf hitzebeständiges Material geplottet werden. Dies hat seinen Preis. Um die Ausstellung Menschheitsverbrechen realisieren zu können, habe ich bei der Stadt Saarbrücken, (Oberbürgermeisterin Charlotte Britz) einen Zuschuss von 1250 Euro für mehrere Bilder der Ausstellung beantragt. Zudem hatte ich einen Antrag auf Förderung sowohl bei Dr. Burkhard Jellonnek (Leiter des Landesinstituts für Pädagogik und Medien im Saarland) als auch beim Ministerium für Bildung und Kultur im Saarland gestellt. Vom Ministerium für Bildung und Kultur, das von Ulrich Commerçon geleitet wird, wurde mir mitgeteilt: „Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass auch die von mir in Ihrer Angelegenheit angesprochenen Referate keine Möglichkeit sehen, Ihr Vorhaben zu unterstützen". Dr. Burkhard Jellonnek hat sich nicht einmal die Mühe gemacht auf mein Anliegen auch nur zu reagieren.

Das heißt allerdings nicht, dass keine Ausstellungen und Denkmäler, das Menschheitsverbrechen betreffend, gefördert würden. So wurde mit mehr als 100 000 Euro (öffentliche Gelder) eine Ausstellung (September 2014 bis November 2015) bezuschusst, die den Nazi-Kriegsverbrecher Hermann Röchling glorifizierte. Im Gemeinderat Riegelsberg (Saarland) wurde dieser Tage mit den Stimmen von SPD und CDU entschieden, ein Denkmal zur Ehrung von ortsansässigen ehemaligen Wehrmachtsangehörigen und SSlern mit 5000 Euro zu fördern, ganz so als hätte es die Wehrmachtsausstellung und die Verbrechen der Wehrmacht nicht gegeben.

Da weder die Stadt Saarbrücken, noch der Minister für Bildung und Kultur Ulrich Commerçon, noch der ebenfalls angefragte Dr. Burkhard Jellonnek bereit sind, das Projekt finanziell zu unterstützen, können Sie mit Ihrer Spende zur Realisierung der Ausstellung "Menschheitsverbechen" beitragen.
Bernd Rausch, Sparkasse Saarbrücken, IBAN: DE23 5905 0101 0290 6008 40 - Sie können die Bilder der Ausstellung auch erwerben, Preis pro Bild, Forexplatten (100 cm x 100 cm) 198 Euro. Kontakt: takt@takt.de

Mit besten Grüßen

Bernd Rausch